Käuferinformationen

Image

Der Ponykauf – Die Unterschiede (Hier der Vergleich!)

Minipony vom Züchter: Beide Elterntiere sind bei Zuchtverbänden registriert und anerkannt. Man kann mehrere Generationen zurückverfolgen. Die Anpaarungen wurden so gewählt, dass sich die Elterntiere zu der hervorragenden Qualität auch gegenseitig in Körperbau, Charakter ergänzen Man schaut auch immer wieder auf die Farben. Das Ziel eines Züchters ist es, gesunde, charakterstarke und schöne Ponys zu züchten. Das Fohlen wächst artgerecht auf und wird dem Zuchtverband vorgestellt und in den meisten Fällen auf einer Fohlenprämierung begutachtet. Das Fohlen erhält volle Papiere. Es wird frühestens ab dem 6 Monat abgesetzt und kann dann verkauft werden.

Das Billigpony: Das Pony wurde günstig bei einem Pferdehändler erworben und kam ursprünglich von einem Massenvermehrer. Aufgrund verschiedener Darmparasiten und schlechtem Futter, war das Pony in seinem ersten Lebensjahr oft krank. Der Vater, ein viel zu großer Hengst, stand im Nachbarort. Der Hengst ist weder anerkannt noch hat er Papiere. Das Pony ist nicht seinem Alter entsprechend entwickelt. Stute und Fohlen sind in einem schlechten Zustand, da die Fütterung nicht optimal ist und sie vermutlich nur in einem dunklen Stall gehalten werden ohne auf die Weide zu dürfen. Das Fohlen wird bereits mit nur 4 Monaten verkauft um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Es wird verkauft ohne dass es entwurmt wurde. Läuft so ein Verkauf schlecht, landen die Ponys beim Händler.

      Image

      Wer hat schon Freude mit einem kranken Tier, welches ständig Medikamente bzw. tierärztliche Versorgung braucht? Meist sind die Kosten für ein solches „Billigpony“ höher, als wenn man sich gleich ein Pony vom Züchter gekauft hätte. Ich rate jedem Käufer ab, ein Pferd OHNE PAPIERE zu kaufen. Egal ob Großpferd oder Pony. Bei einem Minipony ist dies auch riskant. Man weiß nie, ob bei einem Minipony ohne Papier, nicht vielleicht ein Falabella als Vater oder Mutter dabei ist. Falabellas sehen zwar gleich aus wie Minishetlandponys, sie sind jedoch nicht so robust und müssen im Winter in einem beheizten Stall gehalten werden. Im Freien würden sie erfrieren und sterben. Und will man sich und den Kindern so etwas antun? Ein Pony, dass gerade zu einem treuen Freund der Kinder geworden ist, den sie ins Herz geschlossen haben? Ich denke, so etwas will keiner von uns.

      Deshalb lieber Käufer, kauft ein Minishetlandpony nur bei einem erfahrenen, seriösen Züchter!